Schadensbild und Ursache beurteilen
Wir unterscheiden Oberflächenschäden von Schäden im Unterbau. Risse und offene Nähte lassen sich örtlich schließen; abgesackte Bereiche, Spurrinnen und Netzrisse deuten dagegen auf einen nicht mehr tragfähigen Unterbau hin. Dort hilft keine Ausbesserung der Decke: Die Setzung kommt zurück, sobald wieder Verkehr darüber läuft. Wir öffnen die Stelle, beurteilen den Aufbau und sagen, ob eine punktuelle Instandsetzung trägt oder ob der Abschnitt im Aufbau erneuert werden muss.
Fachgerechte Flickstelle
Die Schadstelle wird rechteckig ausgeschnitten oder gefräst, gelöstes Material entfernt, der Untergrund verdichtet und die Kanten werden angearbeitet. Erst danach folgt der Einbau und die Verdichtung des neuen Materials mit sauberem Anschluss an den Bestand.
Sofortmaßnahme und dauerhafte Lösung
Bei akuten Gefahrenstellen sichern wir die Stelle kurzfristig und führen die dauerhafte Instandsetzung im abgestimmten Zeitfenster aus – sinnvoll auf Betriebs- und Zugangsflächen, die nicht gesperrt werden können.
Sammelmaßnahmen und wiederkehrende Flächenunterhaltung
Für Gewerbebetriebe, Wohnungswirtschaft, Hausverwaltungen und Kommunen erfassen wir Schadstellen gebündelt und arbeiten sie als Sammelmaßnahme in einem Zug ab, statt jede Stelle einzeln zu beauftragen. Das ist der wirtschaftliche Kern dieser Leistung: Anfahrt, Absperrung und Gerätevorhaltung fallen einmal an statt fünfmal. Zustand vorher und nachher wird fotografisch dokumentiert, sodass Unterhaltungsbudgets planbar bleiben.
Risssanierung und offene Nähte im Asphalt
Risse im Asphalt sind der Anfang fast jedes größeren Schadens: Über sie gelangt Wasser in die Tragschicht, im Winter arbeitet der Frost die Stelle auf. Einzelrisse, offene Arbeitsnähte und Anschlussfugen schließen wir deshalb, bevor daraus eine Fehlstelle wird – die Ränder werden gereinigt und trocken vorbereitet, danach wird die Fuge geschlossen und die Oberfläche abgestreut. Flächige Netzrisse sind ein anderer Fall: Sie zeigen ein Tragfähigkeitsproblem an und werden nicht vergossen, sondern als Fläche instand gesetzt.
Parkplätze, Hofflächen und gewerbliche Verkehrsflächen
Der größte Teil dieser Arbeiten liegt auf gewerblich genutzten Flächen: Parkplätze und Stellflächen, Hofflächen und Rangierflächen, innerbetriebliche Verkehrswege, Zufahrten und Andienungsbereiche. Dort entstehen Schäden dort, wo abgebremst, rangiert und schwer geladen wird – an Toreinfahrten, vor Laderampen, in Kurven und an den Rändern. Wir arbeiten abschnittsweise und richten die Reihenfolge nach Ihrem Betriebsablauf aus, nicht umgekehrt. Die gesamte Betreuung solcher Standorte beschreibt unsere Seite zu gewerblichen Außen- und Verkehrsflächen.
Frostschäden nach dem Winter
Der klassische Frostschaden entsteht dort, wo Wasser in Risse, offene Nähte oder unter eine gelöste Kante gelangt und beim Gefrieren den Belag anhebt. Die Stelle bricht beim nächsten Tauwetter unter Verkehr auf. Wer die betroffenen Punkte im Frühjahr gesammelt aufnimmt und in einer Maßnahme abarbeiten lässt, hält die Fläche mit deutlich weniger Aufwand instand.
Asphaltkleinflächen und Schäden nach Aufgrabungen
Ein großer Teil der Asphaltausbesserungen betrifft kleine Teilflächen: aufgebrochene Ränder einer früheren Aufgrabung, abgesackte Bereiche über einer Leitungstrasse, Schadstellen rund um Schachtdeckel und Straßenabläufe. Diese Kleinflächen werden rechteckig ausgeschnitten, der Untergrund ertüchtigt und der Belag verdichtet mit sauberem Anschluss eingebaut. Geht es dagegen darum, eine Fläche nach Leitungs-, Kabel- oder Tiefbauarbeiten vollständig wiederherzustellen – von der lagenweisen Verfüllung über die Tragschicht bis zur Decke –, ist die Oberflächenwiederherstellung die passende Leistung; sie hat eine eigene Seite.
Rand- und Anschlussstellen
Die Ränder einer Asphaltfläche sind ihre Schwachstelle: der Übergang zum Bordstein, zur Rinne, zur Einfahrt, zum Bankett und zu jedem Einbauteil. Fehlt dort die seitliche Stützung oder ist die Anschlussfuge offen, arbeitet sich der Schaden vom Rand in die Fläche. Wir setzen deshalb an der Ursache an und stellen den Anschluss wieder her, statt nur die Fehlstelle zu füllen.
Wo die Asphaltsanierung punktuell bleibt – und wo nicht
Asphaltsanierung heißt bei uns Schadstelle, Teilfläche und Kleinfläche: einzelne Löcher, Flickstellen, Ränder, Anschlüsse und die gebündelte Abarbeitung mehrerer solcher Punkte. Eine Fahrbahnsanierung über die volle Breite und Länge eines Abschnitts – großflächiges Fräsen mit eigener Einbaukolonne, Dünnschichtdecken und vergleichbare Spezialverfahren – setzt eine Geräte- und Kolonnenstärke voraus, die wir nicht vorhalten. Wo ein solches Verfahren die fachlich richtige Antwort auf das Schadensbild ist, sagen wir das bei der Beurteilung, statt eine Kleinflächenreparatur zu verkaufen, die nicht trägt.