Wann ein Bodenaustausch sinnvoll ist
Wenn der vorhandene Boden die geplante Belastung nicht aufnehmen kann, wird er in der erforderlichen Tiefe ausgehoben und durch tragfähiges, verdichtbares Material ersetzt. Typische Auslöser sind Absackungen im Bestand, weiche Untergründe und alte Auffüllungen unbekannter Zusammensetzung.
Gelände abtragen, auffüllen und profilieren
Flächen werden abgetragen, aufgefüllt und so profiliert, dass Wasser vom Gebäude weg und geordnet abläuft. Wir arbeiten Höhen an Zufahrten, Terrassen, Stützmauern und Grundstücksgrenzen an und stellen ein sauberes Planum für die Folgearbeiten her.
Böschungen, Höhenversprünge und Hanglagen
In Hanglagen werden Böschungen abgeflacht, Höhenversprünge aufgelöst und Flächen nutzbar gemacht. Wo Höhen konstruktiv gesichert werden müssen, stimmen wir Mauerscheiben, Stützelemente oder abgestufte Bauweisen mit ab.
Material, Abtransport und Wiederverwendung
Oberboden wird getrennt gehalten und nach Möglichkeit wiederverwendet. Für Aushub, Zwischenlagerung und Abtransport legen wir vorab Mengen und Wege fest, damit die Baustelle geordnet bleibt und Nachbarflächen unbelastet.
Böschung befestigen und Hangkanten sichern
Eine Böschung rutscht selten plötzlich – sie wandert langsam, bis Wegekanten aufgehen und Einfassungen kippen. Wir flachen Böschungen ab, profilieren sie höhengerecht und befestigen sie je nach Situation über abgestufte Bauweisen, Steinschüttungen, Mauerscheiben oder Stützelemente. Wichtiger als das Bauteil selbst ist die Wasserführung: Wo Oberflächenwasser über die Kante läuft, wird jede Befestigung früher oder später untergraben.