Unterbau: der Teil, den später niemand sieht
Vor dem Beton steht der Erdbau: nicht tragfähige Schichten ausheben, tragfähiges Material lagenweise einbauen und verdichten, das Planum höhengerecht abziehen. Setzt sich dieser Aufbau später, hilft auch die beste Bewehrung nicht mehr. Deshalb prüfen wir den vorgefundenen Boden und melden Abweichungen, bevor betoniert wird.
Schalung, Bewehrung und Betonage
Schalung maßhaltig und ausreichend abgestützt, Bewehrung mit den vorgesehenen Abständen und Überdeckungen, Beton verdichtet und sauber abgezogen: Das sind die vier Punkte, an denen sich entscheidet, ob eine Platte rissarm bleibt. Bei Bedarf arbeiten wir mit Randdämmung und Fugenausbildung.
Durchführungen und Anschlüsse mitplanen
Leerrohre, Entwässerung, Erdung und Anschlussleitungen gehören vor der Betonage eingebaut. Nachträgliche Durchbrüche kosten mehr und schwächen das Bauteil. Wir klären die Durchführungen mit den beteiligten Gewerken ab und halten ihre Lage vor dem Betonieren fest.
Kleinere Betonbauteile im Bestand
Neben Bodenplatten führen wir Fundamente für Garagen, Packstationen, Masten, Stützen und technische Einbauten aus, ebenso Rückenstützen, Auflager und Anschlussbauteile im Zuge von Pflaster- und Tiefbauarbeiten – dort, wo ein Betonteil die dauerhafte Lösung ist.
Fundament für Carport, Garage und Nebengebäude
Für Carports und leichte Nebengebäude reicht je nach Konstruktion und Untergrund ein Streifen- oder Punktfundament; bei befahrenen Flächen oder Garagen ist meist eine durchgehende Bodenplatte die sinnvollere Lösung. Entscheidend sind die Auflagerpunkte des Herstellers, die frostfreie Einbindetiefe, die Lage von Leerrohren und Entwässerung und die Frage, ob die Fläche später befahren wird. Diese Punkte klären wir vor der Ausführung anhand der Statik- oder Herstellerangaben.